Fischer der große Antreiber

Der JSK Rodgau bleibt in der Verbandsliga Süd weiter ungeschlagen. Bei den Speuzern in Frankfurt behielten die Jügesheimer mit 2:1 (0:0) die Oberhand. „Mit acht Punkten aus den ersten vier Partien sind wir überglücklich“, meinte JSK-Trainer Maik Rudolf.

Der Erfolg der Jügesheimer war ein bisschen glücklich, aber durchaus verdient. Denn die Gäste hatten im ersten Durchgang ein Chancenplus, unter anderem traf Dominik Fischer nur die Latte des Frankfurter Tores. Zudem klärten beide Seiten jeweils einmal auf der Torlinie. In der 53. Minute bediente der herausragende Fischer Chakib Nejeoui Flores, der aus zehn Metern mit der Pike vollendete. Die nächsten zehn Minuten gehörten den Speuzern, die mit einem Fallrückzieher von Batuhan Özyürek ausglichen (58.). Der JSK klärte bei einem Kopfball von Özyürek ein weiteres Mal auf der Torlinie, ehe Till Fakic vier Minuten vor Spielende nach einem Eckball von Nejeoui Flores und einer Kopfballvorlage von Ismail Ballesteros zum 2:1 vollendete. „Das Spiel hätte auch anders ausgehen können“, gab Rudolf zu und war umso glücklicher, dass seine Mannen weiter ungeschlagen sind.

Weiter geht es bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) mit einem weiteren Auswärtsspiel beim Vorjahres-Vizemeister SC 1960 Hanau. „Hanau ist Aufstiegsaspirant und hat einen sehr guten Kader. Aber wir sind noch ungeschlagen und fahren mit großem Selbstvertrauen nach Hanau“, blickt Rudolf voraus. Ergo: Auch die Rodgauer hoffen auf die drei Punkte. Hanaus Trainer Savas Erinc, der die Jügesheimer in dieser Saison schon zweimal beobachtete, meinte: „Der JSK arbeitet überragend gegen den Ball und ist sehr stark in der Offensive.“ Dennoch gibt er eine klare Marschroute aus: „Wir wollen unser Spiel spielen.“ Bedeutet: viel Ballbesitz und offensiv ausgerichtet. In der vergangenen Saison hatten sich beide Mannschaften in Hanau einen offenen Schlagabtausch geliefert, den die Grimmstädter am Ende knapp mit 1:0 für sich entschieden.

JSK Rodgau: Czaronek - D. Rosa Garcia, Cölsch, Arnautovic, Enders, Ballesteros, D. Fischer, Freitag (81. M. Rosa Garcia), Nejeoui Flores (90. Militello), Fakic, Fröhlich (78. Büttner)