Großchance in der Schlussminute

Der JSK Rodgau blieb auch am dritten Spieltag der Verbandsliga Süd ungeschlagen. Von Aufsteiger SG VfR/Dersim Rüsselsheim trennten sich die Rodgauer 1:1 (1:1).

Aufgrund eines Corona-Falls im privaten Umfeld fehlte auf Seiten des JSK nicht nur Innenverteidiger Kai Köhler, sondern auch Trainer Maik Rudolf. Somit gab der Sportliche Leiter Andreas Humbert sein Comeback auf der Trainerbank. Zudem galt es den erkrankten Chakib Nejeoui Flores zu ersetzen.

Rüsselsheim präsentierte sich in den Zweikämpfen bissiger und spielte sehr druckvoll. Doch den ersten Treffer erzielten nach einem Konter die Gastgeber durch Jan Fröhlich (32.). Die Freude dauerte aber nur fünf Minuten, dann glich der Aufsteiger durch Pentidis aus. Auch nach dem Wechsel kamen die Gäste aufgrund ihrer Größenvorteile immer wieder zu Chancen, „einmal hat unser Torhüter Jerome Czaronek sensationell gehalten“, meinte Humbert.

Die beste Möglichkeit aber hatte der JSK in der Schlussminute, brachte den Ball aber in mehreren Versuchen nicht im Tor unter. Nach einem Konter scheiterte Clemens Freitag zunächst im Eins-gegen-Eins an Rüsselsheim Torhüter Volkan Tekin. Anschließend schossen die Gastgeber, drei, viermal auf das Gästetor, doch die Rüsselsheimer brachten immer wieder ein Körperteil dazwischen. Ismail Ballesteros schoss den Ball schließlich über das Tor. „Schmeichelhaft, aber nicht unverdient“, sagte Humbert über das Remis.

Weiter geht es am Sonntag (15.30 Uhr) bei den Sportfreunden Frankfurt. „Die Speuzer sind immer unangenehm zu spielen“, sagt Humbert, „wenn die einen Lauf haben, können sie jeden Gegner schlagen.“

JSK Rodgau: Czaronek - D. Rosa Garcia, Cölsch, Arnautovic, Enders, Hitzel, Ballesteros, Büttner, M. Rosa Garcia, Freitag, Fröhlich (Fakic, Mensah, Militello)

(piste)