Der bisher beste Saisonstart

Mit 18 Punkten aus zehn Partien spielte die SG Nieder-Roden in der Gruppenliga Frankfurt Ost bisher eine sehr gute Saison, die Sportgemeinschaft nimmt den vierten Platz ein. Großen Anteil am guten Verlauf hat Torjäger Nebojscha Nikolov, der bisher 13 Treffer erzielte. „Wir hätten sogar ein, zwei Spiele mehr gewinnen müssen. Aber wir hatten viele englische Wochen, da haben auch mal die Kräfte nachgelassen. Insgesamt sind wir mit der Runde bisher sehr zufrieden“, sagt der Stürmer, der vor zwei Wochen seinen 28. Geburtstag feierte.

Nikolov spielte bereits als Jugendspieler für die SKG Sprendlingen in der Gruppenliga, später stieg er mit der SKG in die Verbandsliga Süd auf und schnupperte auch bei der Spvgg. Dietesheim schon Gruppenliga-Luft. Nach 34 Toren in der Spielzeit 2017/2018 für die Spvgg. Seligenstadt und die TSG Neu-Isenburg holte er sich im TSG-Trikot in der Saison 2018/2019 mit 26 Treffern erneut die Torjägerkrone in der Kreisoberliga Offenbach. In seiner ersten Gruppenliga-Saison bei der SG Nieder-Roden traf Nikolov in 21 Begegnungen zwölfmal, in dieser Runde läuft es deutlich besser.

„Das liegt nicht nur an mir, sondern an der ganzen Mannschaft“, lobt er die gute Teamleistung der SGN. Im Vergleich zur vergangenen Saison, „zeigen wir mehr Willen, da ist mehr Zug drinnen. Der neue Trainer hat frischen Wind und neue Ideen reingebracht“, sagt Nikolov über SGN-Coach Mario Surano, der im Sommer die Nachfolge von Roland Gerhardt (nun Sportlicher Leiter) angetreten hatte.

Dass Nikolov eine gute Saison spielen würde, deutete sich bereits in der Vorbereitung an, als der Angreifer in fünf von sechs Testspielen erfolgreich war und insgesamt sechs Treffer erzielte. Gleich im ersten Punktspiel – 3:1 beim 1. FC Langen – gelangen ihm zwei weitere Treffer, ebenso wie bei der vermeidbaren 4:6-Niederlage gegen Aufsteiger FC Hanau 93 II. Bei den 4:0-Heimsiegen gegen Germania Klein-Krotzenburg und den VfB Offenbach war Nikolov sogar jeweils dreimal erfolgreich. Insgesamt gelang ihm in sieben der zehn Partien mindestens ein Treffer. „Das macht mich stolz, das ist der beste Saisonstart, den ich jemals hatte“, sagt Nikolov, „über die 13 Tore freue ich mich sehr.“ Die bedeuten in der aktuellen Torjägerliste gemeinsam mit Robin Weber (SG Rosenhöhe) Platz eins.

Derzeit ruhen aufgrund der zweiten Corona-Welle Spielbetrieb und Training, Nebojscha Nikolov, der in Gravenbruch lebt, hält sich dreimal die Woche mit Läufen durch den Wald in Richtung Rosenhöhe fit – damit er wieder zuschlagen kann, wenn die Runde fortgesetzt wird. Trotz des guten Startes bleibt der Klassenerhalt das Ziel der SGN, die möglichst schnell die dafür nötigen Punkte sammeln will. „Wir haben nicht den Druck, dass wir oben stehen müssen. Aber wir freuen uns über jeden Sieg und wollen daher so viele Spiele wie möglich gewinnen“, erklärt Nikolov. Und dazu will er noch eine ganze Reihe weiterer Treffer beisteuern.

(piste)