Schwäbe der Wegbereiter

Mit einem hochverdienten 3:1 (2:0) gegen den VfR Wenings sicherte sich die SG Nieder-Roden in der Gruppenliga Frankfurt Ost im zweiten Spiel den zweiten Sieg. „Das war ein verdienter Sieg, aber wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, meinte SGN-Trainer Roland Gerhardt.

Vor 150 Zuschauern ersetzten Jannik Beutin und Pascal Schwäbe die Kurzurlauber Christopher Leue und Benedict Ring. Auch Kevin Kiefer stand nicht zur Verfügung. Dafür saßen Mirnes Mesic und Endrin Gashi nach ihrem Urlaub wieder auf der Bank.

Ein Lattenknaller aus 22 Metern von Gästespieler Radu Bumbar weckte die Hausherren nach elf Minuten auf, mit einem abgefälschten Schuss aus 14 Metern brachte Pascal Schwäbe die Nieder-Röder nach einer Viertelstunde in Führung. Wenig später erhöhte er mit einem Freistoß, der flach aus 19 Metern einschlug, auf 2:0 (28.). Schwäbe war im ersten Abschnitt gegen die Büdinger, die im Spielaufbau immer wieder grobe Fehler machten, der große Aktivposten im Offensivspiel der Hausherren, seine Vorarbeit in der 44. brauchte Gökmen Sinan nur noch über die Linie drücken – der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits.

Nach dem Seitenwechsel verpassten die Gastgeber mehrfach die Entscheidung und mussten nach dem Anschlusstreffer – Constantin Toba verwertete in der 79. Minute einen Foulelfmeter im Nachschuss, nachdem er zunächst an Marco Piesker gescheitert war – nochmals zittern. Doch nach einem feinen Konter erhöhte der eingewechselte Nebojscha Nikolov nach Doppelpass mit Janis Wagner in der Nachspielzeit auf 3:1 (90.+3) und machte damit alles klar. „Wir hätten das Buch früher zumachen müssen“, meinte Gerhardt, der aber mit dem kämpferischen Einsatz seiner Truppe mehr als zufrieden war. Zumal die SGN im der vergangenen Saison (1:1, 2:3) beide Spiele gegen die Büdinger nicht gewonnen hatte.

Am Sonntag (15 Uhr) erwartet die SGN mit Aufsteiger Germania Dörnigheim eine harte Nuss, auch wenn der Geheimfavorit unter der Woche gegen die SG Rosenhöhe mit 1:4 verlor. „Das ist eine sehr starke Mannschaft“, warnt Gerhardt, der die Germania beim 4:1-Auftaktsieg gegen die SG Marköbel beobachtet hatte. „Aber mit sechs Punkten im Gepäck können wir etwas befreiter auftreten“, meint der SGN-Trainer.

SG Nieder-Roden: Piesker - Tatar, Jäger, Ternay, Beutin - Roth, Demirtas (87. Gashi) - Schwäbe, Friedrichs (62. Nikolov), Wagner - Sinan (68. Wähner)

+++ Bilder zum Spiel findet ihr in unserer Mediathek +++

(piste)