Langer vierfacher Torschütze

Vierfacher Torschütze gegen den FC Maroc: Sebastian Langer (rechts).

Dank eines Viererpacks von Sebastian Langer gewann die SG Hainhausen das Wiederholungsspiel der Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 gegen den FC Maroc Offenbach mit 7:4 (3:2). Bis fünf Minuten vor Spielende (5:4) war die Begegnung völlig offen, dann schlugen die Hainhäuser noch zweimal zu. Die erste Partie zwischen beiden Mannschaften war Ende September aufgrund des Sturmtiefs Fabienne fünf Minuten vor Spielende beim Stand von 2:0 für Hainhausen abgebrochen und neu angesetzt worden. Mit 28 Punkten geht die SG Hainhausen als Tabellensiebter in die Winterpause.

„Ich bin sehr zufrieden, auch wenn vier Gegentore zu viel sind“, meinte SGH-Trainer Mathiyas Dursun, „aber wir haben endlich mal wieder Tore geschossen.“ Da war in den vergangenen beiden Partien nicht der Fall, da hatten die Hainhäuser gegen die TSV Lämmerspiel (0:5) und bei der TuS Froschhausen (6:0) deutliche Niederlagen kassiert. Gegen den FC Maroc hätten die Rodgauer bei besserer Chancenverwertung sogar noch deutlich mehr Tore schießen können.

Die Offenbacher standen phasenweise mit vier, fünf Stürmern auf dem Platz, da war für die SGH-Abwehr Höchstarbeit angesagt. „Das war nicht einfach zu verteidigen. Aber dadurch haben sich für uns auch immer Lücken aufgetan“, erklärte Dursun. Bereits nach sechs Minuten gingen die Gäste in Führung, aber die Hainhäuser steckten den Kopf nicht in den Sand, spielten weiter nach vorne und glichen nur drei Minuten später durch Langer aus. Und auch auf den erneuten Rückstand (16.) fanden die Gastgeber durch Langer (30.) und Tomislav Zadro (36.) die passende Antwort.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Andreas Laun auf 4:2 (65.), vier Minuten später verkürzte der FC Maroc auf 4:3. Weitere 180 Sekunden später beendete SGH-Angreifer Semir Arnautovic seine Torflaute und traf zum 5:3. Per Strafstoß kamen die Offenbacher nochmals heran (80.), doch im Endspurt machte Langer mit seinen Treffern drei und vier (86., 90.+1) endgültig alles klar.

„Wir waren sehr motiviert“, meinte Dursun. Zum einen war die Partie das Abschiedsspiel für Sascha Demel, der nach Gernsheim gezogen ist und für den die Fahrerei einfach zu viel geworden wäre. Zum anderen war es das letzte Spiel des Jahres, das bei phasenweise kräftigem Regen eigentlich gar nicht hätte sein müssen, wenn die Partie im September nicht durch den Schiedsrichter voreilig abgebrochen worden wäre.

Ärgerlich für Hainhausen: Abeil Andom riss sich kurz vor Spielende die Bänder. Zum Trainingsauftakt am Dienstag, 29. Januar, soll er aber ebenso wieder mit dabei sein, wie die zuletzt angeschlagenen und verletzten Spieler wie Stefan Merklinger oder Toni Llorente. „Oben können wir nicht mehr angreifen, aber wir wollen das Beste herausholen, was noch möglich ist“, sagt Dursun mit Blick auf die noch verbleibenden elf Saisonspiele.

SG Hainhausen: Graf - Schneider, Spöckinger, Wicke, Brößner, Zadro, Kern, Demel, Laun, Langer, Arnautovic (Andom, Dörfler, Darici)