Viele Standards reichen nicht

Zum Rundenstart in der Kreisoberliga Offenbach unterlag der TSV Dudenhofen beim FC Offenthal, in der vergangenen Saison Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, mit 2:3 (1:2). Matchwinner auf Seiten der Offenthaler war Rachid Akalai, der zwei Treffer erzielte.

„Das war ein sehr umkämpftes Spiel auf Augenhöhe“, meinte TSV-Trainer Jürgen Rödler, „ein Punktgewinn war durchaus möglich, schade, dass wir immer einem Rückstand hinterhergelaufen sind. Der FCO hatte mehr Chancen aus dem Spiel heraus, wir hatten unsere nach Standards. Wenn man auswärts acht oder neun Ecken herausholt, ist das keine schlechte Ausbeute.“

Die ersten beiden Gegentore zum 0:1 (14.) und 1:2 (35.) fielen nach individuellen Stellungsfehlern, ihren dritten Treffer (78.) spielten die Dreieicher sehr gut heraus. Nur drei Minuten nach dem 0:1 glich Adib El Issami mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 aus. Das 2:2 durch Brian Hrbaty (54.) fiel nach einer Ecke. „Bei den Standards hatten wir auch ein bisschen Pech“, sagte Rödler. So klärten die Offenthaler nach einer weiteren Ecke in der 43. Minute gerade noch auf der eigenen Torlinie, als der Torhüter schon geschlagen war.

Das schnelle 2:2 durch Hrbaty nur neun Minuten nach dem Seitenwechsel brachte die Dudenhöfer ins Spiel zurück. „Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel drehen können“, meinte der TSV-Trainer. In der 65. Minute stürmten die Rodgauer im Zwei-gegen-Eins auf das Offenthaler Tor, ein Foulspiel wurde allerdings nur mit einem Freistoß geahndet. „Das hätte auch Rot sein können“, stellte Rödler fest. Nach dem erneuten Rückstand in der der 78. Minute stellten die Dudenhöfer auf eine Dreierkette um und warfen alles nach vorne. Das ermöglichte dem FCO Konterchancen. Martin Hoppe brachte einen Gegenspieler zu Fall und sah die Ampelkarte (90.+2). Den fälligen Strafstoß schoss Offenthals Mayer an die Latte des TSV-Tores.

Am Sonntag (15 Uhr) treffen die Dudenhöfer erneut auf die TSG Neu-Isenburg. Gegen die Kilinc-Elf war der TSV erst vor wenigen Tagen mit 0:5 aus dem Offenbacher Kreispokal ausgeschieden. „Die TSG ist ein Gegner, der in dieser Liga für viele Mannschaften zu stark ist, auch für uns. Die Trauben hängen sehr hoch, dennoch wollen wir gewinnen. Wir wollen mit unseren Möglichkeiten dem Gegner Paroli bieten, mit Kampf, Leidenschaft und Einstellung dagegenhalten“, blickt Rödler voraus.

TSV Dudenhofen: Häfner - Wischer, Klein, Dittrich, Borchardt, Hinkel, B. Hrbaty, El Issami, Bepple, Hoppe, Spindler (Ullrich, Dauth)