Drei Fragen an... Lukas Gruchot

Lukas Gruchot (33), Kapitän der C-Liga-Mannschaft des TSV Dudenhofen, wurde unter der Woche kurzerhand als Innenverteidiger für die erste Mannschaft nominiert. Für ihn nichts Neues, KOL-Luft schnupperte er bereits als A-Jugendlicher bei der TGS Jügesheim, später mit der Spvgg. Weiskirchen und dem TSV Dudenhofen.

Herr Gruchot, wann haben Sie von ihrer Nominierung für die KOL-Mannschaft erfahren?

Rund eineinhalb Stunden vor dem Treffpunkt habe ich die Mitteilung von Stefan Kloos bekommen.

Wie war Ihre Reaktion?

Ehrlich gesagt wusste ich zunächst nicht, was ich sagen sollte, da ich gedanklich mit der Vorbereitung auf das Spiel mit der dritten Mannschaft beschäftigt war und mir Gedanken über die Teamansprache gemacht habe – Trainer Mike Gesenhues war an dem Abend verhindert, so dass ich auch das Traineramt hätte übernommen sollen. Nach einigen Telefonaten haben wir das Organisatorische bei der dritten Mannschaft klären können, so dass ich mich anschließend auf das Spiel der ersten Mannschaft fokussieren konnte. Auch hier nochmal ein Kompliment an die dritte Mannschaft, die trotz der Umstände einen souveränen Sieg einfuhr.

Mainflingen hat eine sehr starke Offensive. Wie hat die Umstellung von der C-Liga auf die KOL geklappt?

Die Umstellung war natürlich enorm, das spielerische Tempo sowie die taktischen Züge sind nicht miteinander vergleichbar. Erstaunlicherweise habe ich nach anfänglicher Nervosität ganz gut ins Spiel gefunden und mich meiner Meinung nach rasch in die Mannschaft integrieren können – danke schön nochmal an das Team. So ein Spiel sitzt natürlich ein paar Tage länger in den Muskeln beziehungsweise Knochen, aber glücklicherweise haben wir dieses Wochenende die Kerb in Dudenhofen, wo die Regeneration mit nahrhaften Getränken beschleunigt werden kann. Mein Ziel ist es jetzt natürlich, bis zur Winterpause einen Verein zu finden, bei dem ich direkt drei weitere Ligen überspringen kann...