"Ich freue mich auf die Mannschaft"

Gruppenligist SG Nieder-Roden hat sich in der Winterpause mit Mario Surano verstärkt. Der 36-Jährige war zuletzt eineinhalb Jahre beim Darmstädter A-Ligisten SKG Gräfenhausen aktiv. Zunächst als Trainer, dann aufgrund der anhaltenden Personalprobleme auch als Spieler. So richtig entfalten konnte sich Surano daher in Gräfenhausen nicht, somit trennten sich die Wege beider Seiten. Surano kam als junger Bursche im Alter von 17 Jahren aus beruflichen Gründen aus Niedersachsen ins Rhein-Main-Gebiet. Er spielte insgesamt sechs Jahre lang beim FV 06 Sprendlingen sowie weitere neun Jahre bei der TSG Neu-Isenburg, mit der er zweimal in die Gruppenliga aufstieg.

Herr Surano, wie kam der Kontakt zur SG Nieder-Roden zustande?

Roland Gerhardt war schon in Neu-Isenburg mein Trainer, aus dieser Zeit kenne ich auch Nieder-Rodens sportlichen Leiter Patrick Ott. Wir standen immer in Verbindung, auch nachdem Roland Gerhardt nicht mehr Trainer bei der TSG war. Mit Gräfenhausen habe ich auch zwei Testspiele gegen Nieder-Roden absolviert. Die SGN hat dann mitbekommen, dass ich aktuell keine Aufgabe habe.

Wie ist Ihr erster Eindruck von der SGN?

Ich war im Urlaub, bin am heutigen Dienstag das erste Mal im Training dabei. Die älteren Spieler wie Christian Scharnagl, Sascha Berger oder Mirnes Mesic kenne ich natürlich. Ich freue mich auf die Mannschaft, bin gespannt, was auf mich zukommt. Ich bin gut vorbereitet, habe ein bisschen was in meiner freien Zeit getan. Ich fühle mich fit. Die Saison ist für Nieder-Roden fast schon gelaufen, der Klassenerhalt so gut wie sicher.

Als einer der wenigen älteren Spieler kommt auch eine gewisse Führungsarbeit auf Sie zu.

Das ist bei älteren Spielern immer so. Ich kann noch laufen, habe körperlich keine Probleme, der Körper spielt noch mit. Das ist keine Frage des Alters, sondern des Fitnesszustandes. Ich kann noch mitspielen (lacht).