Ziel ist der Klassenerhalt

Tobias Jonas ist ein echter Rodgauer: Aufgewachsen in Weiskirchen kam er über Jügesheim nach Dudenhofen, wo er aktuell wohnt. Das Fußballspielen erlernte er beim TSV Dudenhofen, dann wechselte er in der D-Jugend nach Jügesheim. Nach einem Jahr bei den TGS-Senioren 2007/2008 ging es zurück nach Dudenhofen. Von 2010 bis 2013 kickte Jonas beim TV Hausen, seit 2013 wieder beim TSV, mit dem er gleich im ersten Jahr in die Kreisoberliga aufstieg. Mittlerweile spielt er das sechste Jahr beim Kreisoberligisten an der Opelstraße.

Herr Jonas, eine Frage, die man einem TSV-Spieler in dieser Saison einfach stellen muss: Was macht Ihre Urlaubsplanung für den Winter?

(lacht) Ich habe nichts geplant und denke, dass ich die komplette Vorbereitung und Rückrunde dabei bin, um das Optimale mit dem TSV herauszuholen.

Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf?

Die Liga ist erwartet stark. Gegen Langen haben wir erfahren müssen, was passiert, wenn nur ein paar Prozentpunkte fehlen, dann bleibt man auf der Strecke. Wir können mithalten, haben einiges an Potenzial. Aber wir haben gerade gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich unsere schwachen Spiele abgeliefert, gegen die stärkeren Teams haben wir die besseren Ergebnisse erzielt. Durch die vielen Urlauber und verletzten Spieler hat sich keine Mannschaft herauskristallisiert, daher haben wir uns in der Hinrunde schwer getan. Gegen Mannschaften, die sicher nicht besser als wir sind, haben wir eine schwache Ausbeute erzielt. Ein Punkt aus den beiden Partien gegen Götzenhain war zu wenig, auch in Mühlheim haben wir verloren. Da kommen vielen Kleinigkeiten zusammen, wir müssen sehen, dass wir uns selbst wieder hocharbeiten. Wir haben auf jeden Fall genug Potenzial, um am Ende das gesicherte Mittelfeld zu erreichen.

Und wie bewerten Sie die Liga?

Die bisher spielerisch beste Mannschaft war der FC Langen, da haben wir unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Normalerweise müsste Langen neben den Sportfreunden Seligenstadt aufsteigen. Ansonsten haben wir gegen alle mitgehalten, auch gegen die Sportfreunde. Mit den anderen Mannschaften bewegen wir uns auf Augenhöhe, mit unserem Kader hatten wir uns aber ein bisschen mehr erhofft. Es gibt keine Mannschaft in dieser Liga, die aus dem Raster gefallen ist.

Was nehmen Sie sich für 2019 vor?

Zunächst einmal fit und gesund zu bleiben, das ist das wichtigste und steht an oberster Stelle. Und mit dem TSV will ich die Liga halten.